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Professor für Bildung und Erziehung in der Kindheit

Prof. Dr. Werner Thole

Arbeitsschwerpunkte

  • Kindheits-, Jugend- und Professionalisierungsforschung
  • Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe
  • Pädagogik der Kindheit
  • Rekonstruktiv-qualitative Sozialforschung

Weitere Informationen

Wissenschaftlicher Werdegang - Studien

1974 bis 1984
Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule Düsseldorf, Abschluss als Dipl.-Sozialpädagoge, Lehramtsstudium - Deutsch und Geschichte - und Studium der Erziehungswissenschaften, Schwerpunkt Erwachsenenbildung, an der Universität-Essen mit dem Abschluss zum Dipl.-Pädagogen

1988
Studium der Erziehungswissenschaft an der Universität Dortmund, Promotion zum Dr. phil.

1992
Habilitation an der Bergischen Universität Wuppertal

Berufliche Beschäftigungen und wissenschaftlicher Werdegang

1978 bis 1985
Beschäftigung als Sozialpädagoge in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit

1985 bis 1988
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Jugendforschung und päd. Praxis e.V., Essen

1988 bis 1992
Lehrer an der Berufsfachschule für Ergotherapie der Rheinischen Landes- und Hochschulklinik Essen (RLHK)

1991 bis 1992
Dozent an der Pädagogischen Hochschule Halle-Köthen, Fachbereich Erziehungswissenschaften

1992 bis 1994
Hochschullehrer an der Fachhochschule Hildesheim

1994 bis 1997
Im Rahmen einer Beurlaubung Vertretung einer Professur für Sozialpädagogik an der Universität Dortmund, Fachbereich Erziehungswissenschaften und Biologie

1997 bis 2000
Hochschullehrer für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Köln

2000 bis 2021
Hochschullehrer für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit und außerschulische Bildung an der Universität Kassel

Weitere Informationen: hier

Fel­der und Ak­teur*in­nen kul­tu­rel­ler Bil­dung in länd­li­chen Räu­men (FA­Ku­Bi)

Die Studie wird im Rahmen der Förderlinie "Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und kooperativ von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Holzminden (HAWK), der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Universität Kassel, wo die Koordination des Vorhabens angesiedelt ist, durchgeführt. Die Koordination des Verbundvorhabens liegt bei Werner Thole.
Mehr Informationen: https://www.uni-kassel.de

Kin­der als ‚Sta­ke­hol­der‘ in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen (KiS­te)

Das Forschungsvorhaben wird in Kooperation von der Universität Kassel, vertreten durch Prof. Dr. Werner Thole, zugleich Leiter des Verbundvorhabens, und der Hochschule Düsseldorf, vertreten durch Prof. Dr. Katja Gramelt, durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“.
Mehr Informationen:  https://www.uni-kassel.de

Weitere Informationen zu Projekten: Forschungsprojekte

  • Mitherausgeber der Reihe »Grundlagen der Sozialen Arbeit«, Schneider Verlag, Baltmannsweiler
  • Herausgeber der »Kasseler Edition Soziale Arbeit«, Springer VS
  • Mitherausgeber der Zeitschrift »Soziale Passagen. Zeitschrift für Empirie und Theorie Sozialer Arbeit«, Springer VS
  • Im Beirat unter anderem der Zeitschriften »neue praxis – Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik«, Verlag neue-praxis, »SozialExtra – Zeitschrift für Soziale Arbeit und Sozialpolitik«, Springer VS und von Kubi-Online, Berlin.
  • Seit 2007 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Jugendinstituts (DJI), München, von 2012 bis 2017 als Stellvertretender und seit 2017 als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats.
  • Von 2004 bis 2013 Mitglied im Vorstand und von 2010 bis 2013 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Weitere Informationen: hier

Hinweise zu aktuelleren Publikationen

2021

  • Thole, W., Lindner, W., & Pothmann, J. (2021). Kinder- und Jugendarbeit als sozialpädagogisches Bildungsprojekt. deutsche jugend 1 (2021), 7–16.

2020

  • Thole, W. (2020). Problematische Ablehnungskonstruktionen. Sozialstaat, Gemeinschaft und Erziehung in rechtspopulistischen Sprachspielen und Rhetoriken. In Sozial Extra, 44 (2), S. 107-111.
  • Thole, W., Wagner, L., & Stederoth, D. (2020) (Hrsg.). „… der lange Sommer der `68er Revolte“. ’68 und die Folgen für Soziale Arbeit und Pädagogik. Wiesbaden: Springer VS.
  • Rißmann, M., Hellmann, M., Lochner, B., & Thole, W. (2020). Pädagogische Professionalität und Professionalisierung in den außerfamilialen Angeboten der Pädagogik der Kindheit. In: R. Braches-Chyrek, C. Röhner, H. Sünker & M. Hopf (Hrsg.), Handbuch frühe Kindheit (S. 513-528). Opladen, Berlin & Toronto: Barbara Budrich.
  • Sehmer, J., Gumz, H., Marks, S., & Thole, W. (2020). Dialogische Transformationen von Wissen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als Herausforderung für Praxis, Forschung und Theorie. Corax – Fachmagazin für Kinder- und Jugendarbeit 3 (2020), S. 13-17.
  • Thole, W., & Marks, S. (2020). Soziale Arbeit im und nach dem sozialpädagogischen Jahrhundert. Überlegungen zum Status Quo einer weiterhin expandierenden Profession. In J. Fischer &. G. Graßhoff (Hrsg.), Fachkräfte! Mangel! Die Situation des Personals in der Sozialen Arbeit (S. 11-22) (Sonderband 3 Sozialmagazin). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.
  • Thole, W. (2020). Soziale Arbeit und Gesellschaftskritik. Soziale Arbeit und ihre Möglichkeit, über Bildung gesellschaftskritische Praxis zu gestalten. In H.-U. Otto (Hrsg.), Soziale Arbeit im Kapitalismus (S. 109-123). Weinheim und München: Beltz Juventa.
  • Thole, W. (2020). Vom Sommer der Theorie zum langen Herbst der sozialpädagogischen Praxis. In W. Thole, L. Wagner & D. Stederoth (2020) (Hrsg.). „… der lange Sommer der `68er Revolte“. ’68 und die Folgen für Soziale Arbeit und Pädagogik (S. 39-56). Wiesbaden: Springer VS.
  • Wagner, L., & Thole, W. (2020). Von der radikalen Kritik zum politischen Dörnröschenschlaf. In W. Thole, L. Wagner & D. Stederoth (2020) (Hrsg.). „… der lange Sommer der `68er Revolte“. ’68 und die Folgen für Soziale Arbeit und Pädagogik (S. 197-206). Wiesbaden: Springer VS.
  • Thole, W., & Schildknecht, L. (2020). „Ich bin nicht Teil von etwas” – Biographische Wege von Jugendlichen. Zur Konstruktion von Selbstoptimierungsnarrationen. In Bock, Karin; Grunert, Cathleen; Pfaff, Nicolle, & Schröer, Wolfgang (Hrsg.) (2020): Erziehungswissenschaftliche Jugendforschung. Ein Aufbruch (S. 185-208). Wiesbaden: Springer VS.
  • Thole, W., & Sauerwein, M. (2020. Aufwachsen heute. Bildung und die Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit. In Land Steiermark (Hrsg), Jugendarbeit: Potenziale und Perspektiven (S. 135-153). Graz: Verlag für Jugendarbeit.
  • Simon, St., Prigge, J. & Thole, W. (2020). Viel Programm, wenig Gesten. Zu den Anforderungen an Einrichtungen der frühen Kindheit, Soziale Ungleichheiten entgegenzuwirken. In forum erwachsenenbildung, 53 (2), S. 40-43.
  • Thole, W., & Pothmann, J. (2020). Pädagogische Akteure im außerunterrichtlichen Feld. In P. Bollweg, J. Buchna, Th. Coelen, & H.-U. Otto (Hrsg.): Handbuch Ganztagsbildung (S. 1397-1410). Wiesbaden: Springer VS.
  • Scherr, A., & Thole, W. (2020). Rechtsnationale, autoritäre Orientierungen und Soziale Arbeit. Sozial Extra, 44 (2), S. 85-86.
  • Thole, W. (2020). Zur Lage des Professionellen. In Bielefelder Arbeitsgruppe 8 (Hrsg.), Wie geht`s weiter mit Professionalisierung und Ausbildung in der Sozialen Arbeit (S.15-32). Lahnstein: Verlag neue praxis.
  • Gumz, H., Thole, W. (2020). Bildungslandschaften – Inhalte, Strukturen und die Idee von Bildung. In Forum Jugendhilfe, 2020 (1), S. 37-44.

2019

  • Stederoth, D., Novkovic, D., & Thole, W. (Hrsg.) (2019). Die Befähigung des Menschen zum Menschen. Wiesbaden: Springer VS.
  • Thole, Werner, Pfaff, Nicolle, & Flickinger, Hans-Georg (Hrsg.) (2019). Fußball als Soziales Feld. Studien zu Sozialen Bewegungen, Jugend- und Fankulturen. Wiesbaden: Springer VS
  • Dörr, M., & Thole, W. (Hrsg.) (2019). Das Pädagogische in der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit. Hohengehren: Schneider Verlag.
  • Thole, W., Züchner, I., Jäkel, H., Rohde, J., & Stuckert, M. (2019). AKYDI: Jugendbildung im Prozess der Digitalisierung. In B. Jörrissen, St. Kröner & L. Unterberg (Hrsg.), Forschung zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung (S. 25-37). München: kopaed.
  • Simon, St., Prigge, J., Lochner, B., & W. Thole (2019). Deutungen von Armut. Pädagogische Thematisierungen von und Umgangsweisen mit sozialer Ungleichheit in Kindertageseinrichtungen. neue praxis, 49 (5), S. 395-414.
  • Thole, W, Richter, M., & Rätz, R. (2019). Zwischen Krisenmetaphorik und Expansionsgeflüster. Sozial Extra, 43 (5), S. 323-327.
  • Dörr, M., & Thole, W. (2019). Das Pädagogische in der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit – Einleitung. In M. Dörr & W. Thole, Das Pädagogische in der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit. Hohengehren: Schneider Verlag.
  • Rohde, J., Jäkel, H., Pfeiffer, V., Züchner, I., & Thole, W. (2019). Kulturell-ästhetische Kinder- und Jugendbildung und Digitalisierung. Soziale Passagen 11(2), S. 369-375.
  • Sehmer, J., Marks, S., & Thole, W. (2019). Wissen im Dialog. Transformationen zwischen Wissenschafts- und Handlungspraxis, Sozial Extra, 43 (4), S. 259-262.
  • Thole, W., Cloos, P., Marks, S., & Sehmer, J. (2019). Alltag, Organisationskultur und beruflicher Habitus. In M. Dörr (Hrsg.), Nähe und Distanz (S. 204-215). Weinheim und München: Beltz Juventa.
  • Thole, W., Züchner, I., Jäkel, H., Rohde, J., & Stuckert, M. (2019). Kulturelle Jugendbildung im Prozess der Digitalisierung. Bildungsangebote und jugendkulturelle Praktiken in non-formalen Handlungsräumen. In B. Jörissen, St. Kröner & L. Unterberg (Hrsg.), Kulturelle Bildung und Digitalität (S. 25-37). München: kopaed.
  • Thole, W., Schildknecht, L. (2019). Warum Hans Coppi, Horst Heimann und ein namenloser Ich-Erzähler Heinz-Joachim Heydorn vielleicht widersprochen hätten. Eine Theorie der Bildung neu gelesen. In D. Stederoth, D. Novkovic & W. Thole, W. (Hrsg.) (2019). Die Befähigung des Menschen zum Menschen (S. 131-149). Wiesbaden: Springer VS.
  • Gumz, H., Rohde, J., & Thole, W. (2019). Bildungslandschaften und Kulturelle Bildung. In Kulturelle Bildung online, www.kubi-online.de/artikel/bildungslandschaften-kulturelle-bildung: doi.org/10.25529/92552.496.
  • Gumz, H., Rohde, J., & Thole, W. (2019). Ganztägige Bildung mit Kultureller Bildung kinder- und jugendgerecht gestalten In T. Braun & K. Hübner (Hrsg.) (2019), Perspektive Ganztag?! (S. 107-119). München: kopaed.
  • Marks, S., & Thole, W. (2019). Nähe und Distanz in pädagogischen Beziehungen. Sozialpädagogische Impulse, 2019 (2), S. 25-28.
  • Thole, W., & Wagner, L. (2019). Von der radikalen Kritik zum politischen Dornröschenschlaf. Plädoyer für eine Wiederbelebung des Politischen. Sozial Extra 43 (1), 35-40.
  • Thole, W., & Pfaff, N. (2019). Im Schatten des Balls. Soziale Bewegungen, Jugend- und Fußballfankulturen – Annäherungen. In Thole, Werner, Pfaff, Nicolle, & Flickinger, Hans-Georg (Hrsg.) (2019). Fußball als Soziales Feld. Studien zu Sozialen Bewegungen, Jugend- und Fankulturen (S. 3-19). Wiesbaden: Springer VS
  • Wagner, L., Dörr, M., & Thole, W. (2019). Kritik, Konflikt, Kritische Soziale Arbeit. Sozial Extra 43 (1), 33-35.

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.