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Dissertationsprojekt

Digitalisierung als Herausforderung für die Schulsozialarbeit?

Eine qualitativ-rekonstruktive Studie zu handlungsleitenden Orientierungen und professionellen Werthaltungen sozialpädagogischer Akteur*innen in Schule

Oliver Schleck

Die Nutzung digitaler Medien von und durch Heranwachsende ist mittlerweile Selbstverständlichkeit (vgl. u.a. JIM-Studie 2020). Die umfassende Ausstattung junger Menschen mit technischen Geräten sowie die feste Verankerung in deren Alltag machen deutlich, dass die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen als Medienwelten gedeutet werden können (vgl. Schleck/Witzel 2020, S. 57). Daraus ergeben sich neue Herausforderungen für pädagogische Überlegungen und Handlungsweisen sowie sich verändernde Zugänge zu den Lebenswelten von Heranwachsenden. Digitalisierung als gesellschaftliche und pädagogische Herausforderung, welche – noch einmal verstärkt durch die „Corona-Krise“ – mit ungeheurer Dynamik für die Schule sowie für die Handlungsfelder der Sozialen Arbeit thematisch relevant wird, gewinnt auch für die alltäglichen (Aus-)Handlungspraktiken der Schulsozialarbeiter*innen zunehmend an Bedeutung. Mittels narrativ fundierter Einzelinterviews wird den Fragen nachgegangen, welche Anforderungen Schulsozialarbeiter*innen im Kontext von Digitalisierung in der Praxis wahrnehmen und welche Denk- und Handlungsmuster sich in Bezug auf diese Anforderungen entfalten.

Quellen:

  • Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM-Studie 2021. Jugend, Information, Medien: Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger
  • Schleck, Oliver/Witzel, Marc (2020): Mediale Aneignung im Spannungsfeld von Sozialpädagogik und Schule. In: Erich Hollenstein & Frank Nieslony (Hrsg.): Schulsozialarbeit in mediatisierten Lebenswelten. Weinheim/Basel: Beltz Juventa S. 56-67

Betreuer*innen:

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.