Forschungsreise nach Kyoto (Japan) von Dr. Stephanie Simon und Prof. Dr. Werner Thole
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Im Rahmen der Forschungsreise lernten sie unterschiedliche Orte und pädagogische, politische und wissenschaftliche Institutionen kennen, über die sie Einblicke in die Situation und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Japan gewinnen konnten. Bei Vorträgen in Tokyo, Kyoto, Ikeda City (Osaka), Nara und der Gemeinde Miyake referierten sie ihrerseits zu Fragen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und diskutierten mit Forschenden, Fachkräften, zivilgesellschaftlich und politisch Engagierten. Unter anderem wurden in den intensiven Gesprächsrunden mit Vertreter:innen der „Children and Families Agency”, angesiedelt im Familienministerium von Japan, Fragen der Planung und Kooperation von schulischen und nonformalen Bildungsangeboten und mit Wissenschaftler:innen der „National Institution for Youth Education” insbesondere Befunde der japanischen und deutschen Jugendforschung diskutiert. Auf einer Vortrags- und Gesprächsveranstaltung mit Forscher:innen von verschiedenen japanischen Universitäten und Institutionen bei der “Kyoto City Youth Service Foundation” wurden organisationale und inhaltliche Herausforderungen einer modernen, außerschulischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen vergleichend erörtert. In den Orten der Kinder- und Jugendarbeit, den „Ibashos“, wie etwa dem Abenteuerspielplatz „Childrens Dream Park“, oder dem UPS Jugendzentrum in Tokio wurden Themen wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen, auch mit Jugendlichen, diskutiert. Trotz unterschiedlicher thematischer Schwerpunktsetzungen und rechtlicher Grundlagen konnten über die Besuche und in den Gesprächen gemeinsame, in Japan wie in Deutschland erkennbare Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe identifiziert und diskutiert werden.




